Horvath • Lebesmühlbacher • Lehne • Lütte • Murer (Hrsg)
Ungleichheit im aktuellen Diskurs
Hardcover, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-7097-0001-3
Erscheinungsdatum: 19.09.2013
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Der gesellschaftliche und rechtswissenschaftliche Diskurs zum Thema Ungleichheit und Diskriminierung ist ein dynamischer und bezieht eine steigende Zahl von Lebensbereichen auch in die rechtswissenschaftliche Diskussion ein.
AUS DEM INHALT:
- Das Assistentenbild in der Gegenwart – Anspruch und Realität
- Quoten im Wahlrecht
- Auswirkungen des Antidiskriminierungsrecht auf die Loyalitätsobliegenheiten religionsgemeinschaftlicher Arbeitsverhältnisse
- Gleichheits- und datenschutzrechtliche Fragestellungen mit der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte
- Regionale Selektivität im europäischen Beihilfenrecht – Ungleiche Gleichheitsprüfung?
- Die Drittwirkung der geellschaftspolitischen Diskriminierungsverbote der Europäischen Grundrechtecharta
- Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung im Beschäftigungsverhältnis
- Diskriminierung von »nicht freizügigkeitberechtigten« ÖsterreicherInnen und ihren ausländischen Familienangehörigen im Fremdenrecht?
- Die »Safeguard«-Klausel des § 124b UG im Fokus des unionsrechtlichen Diskriminierungsverbots.
- »Ungleichheit in der Wissenschaft« - Ergebnisse der Podiumsdiskussion
MIT BEITRÄGEN VON:
Georg Lienbacher (WU Wien) • Matthäus Metzler (Uni Linz) • Doris Wakolbinger (Uni Linz) • Thomas Riesz (Uni Linz) • Veronika Tiefenthaler (Uni Innsbruck) • Sebastian Scholz (WU Wien) • Christopher Frank (Uni Linz) • Yvonne Rogatsch (WU Wien) • Markus Grimberger (Uni Linz) • Elisabeth Berglez/Kerstin Gotthard (Uni Graz).
Marlene Steininger gelingt es, die Materie übersichtlich und gut lesbar aufzubereiten. Besonders lesenswert wird ihr Werk dadurch, dass sie nicht nur Detailfragen beantwortet, sondern eine durchdachte Dogmatik des Abstammungsrechts entwickelt, die eine solide Grundlage für eine Lösung auch jener Fragen bietet, die eine Liberalisierung des Reproduktionsmedizinrechts mit sich bringen wird. Der Gesetzgeber wird nicht zuletzt wegen der Aufhebung des Verbots der Samenspende für lesbische Paare durch den VfGH das Fortpflanzungsmedizingesetz novellieren und im Zuge dessen auch die abstammungsrechtlichen Folgen regeln müssen. Das vorliegende Buch liefert dafür eine Reihe praktikabler Vorschläge, an denen sich die gebotenen Anpassungen des Abstammungsrechts orientieren können.
31.07.2014 - RdM/Philip Czech
Abschließend kann gesagt werden, dass der Tagungsband einen äußerst interessanten Überblick über gesundheitspolitische Themen gibt.
02.09.2014 - DRdA/ Charlotte Reiff