Günther Winkler
Das Juridicum
Hardcover, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-7097-0111-9
Erscheinungsdatum: 14.09.2016
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Zum Juridicum gibt es seit dem Jahr 1996 die mit Fotografien, Zeichnungen, technischen Daten und fachlichen Erläuterungen ausgestattete Dokumentation des für die Planung und Errichtung verantwortlichen Architekten Ernst Hiesmayr.
Es gab bisher aber keine Darstellung der Geschichte und des sozialen Umfeldes der Planung und der Errichtung des Juridicums. Die Vielfalt und die Komplexität der rechtlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen, der Handlungsabläufe und Entscheidungsprozesse jener Menschen, welchen das Juridicum seine konkrete Gestalt verdankt, sind mit dem Bauwerk verschmolzen.
Das hier angezeigte Werk enthält die Darstellung der Geschichte der Planung und der Errichtung des Juridicums aus der Sicht Günther Winklers, der als Baubeauftragter der Fakultät und Planungspartner des Architekten die Gestaltung und Funktionsweise dieses Gebäudes maßgeblich prägte, das mittlerweile für mehrere Generationen von Juristinnen und Juristen mehr als nur eine Ausbildungsstätte war.
Das Buch gibt nicht nur Antworten auf die Fragen nach dem wann und wo, für welche Zwecke und für wen, wie und warum geplant und gebaut wurde, sondern bietet vielfältige Einblicke in universitäre wie bürokratische Abläufe bei der Errichtung eines Fakultätsgebäudes.
Alle, die mit diesem Haus aus Studienzeiten vertraut sind, erschließt die Lektüre so manches Detail wie die »Bullaugen« aber auch größere Zusammenhänge, etwa die Nutzungsverteilung auf die Stockwerke, von den Hörsälen in den Untergeschoßen bis hin
zu den Gründen, warum es keine begehbare Dachterrasse gibt.
Planer und Architekten finden in dem Werk zahlreiche Anregungen (und Ermunterung) für die eigene Arbeit. Der interessierte Laie und Staatsbürger erhält einen tiefen Einblick in die Wirklichkeit öffentlicher Großbauprojekte der 70er und 80er Jahre.
Das Buch gibt nicht nur Antworten auf die Fragen nach dem wann und wo, für welche Zwecke und für wen, wie und warum geplant und gebaut wurde, sondern bietet vielfaltige Einblicke in universitäre wie bürokratische Abläufe bei der Errichtung eines Fakultätsgebäudes. Alle, die mit diesem Haus aus Studienzeiten vertraut sind, erschließt die Lektüre so manches Detail wie die "Bullaugen" aber auch größere Zusammenhänge, etwa die Nutzungsverteilung auf die Stockwerke, von den Hörsälen in den Untergeschossen bis hin zu den Gründen, warum es keine begehbare Dachterrasse gibt.
27.04.2017 - IRB 2017-195
Insgesamt gelingt der vorliegenden Monografie eine facettenreiche Rekonstruktione der Entstehungsgeschichte des Juridicums. [...] Dass dieser Brückenschlag keinem anderen Autor gehaltvoller hätte gelingen können, muss angesichts Winklers langjähriger Verantwortung und persönlichen Engagements nicht weiter erörtert werden - insofern schadet es seinem empirischen Bericht auch nicht, wenn zeitweise kritische Töne angeschlagen werden. Derart wird jedermann eine neue Perspektive auf jenes postmoderne Gebäude eröffnet, in dem - so formulliert es immerhin die Fakultät selbst - die Rechtswissenschaft zu Hause ist.
03.02.2020 - zfhr, Dominik Geringer
Günther Winkler (15. Januar 1929, Unterhaus/Baldramsdorf, Kärnten) Dr. iur. Dr. h.c. phil. et iur., Senator h.c. der Universität Wien, Fürstlicher Justizrat (Liechtenstein), habilitiert aus Verwaltungsrecht an den Universitäten Innsbruck (1955) und Wien (1956), von 1959 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1997 Professor der gesamten Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien, von 2001 bis 2007 Richter am Schlichtungs- und Schiedsgerichtshof in der OSZE - KSZE und von 2007 bis 2013 wieder bestellter Richter und Mitglied des Präsidiums.