Sebastian Gölly
»Ne bis in idem«– Das unionsrechtliche Doppelverfolgungsverbot
Broschiert, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-7097-0123-2
Erscheinungsdatum: 09.01.2017
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Der Rechtsgrundsatz, dass eine Person wegen derselben Tat nur einmal bestraft bzw verfolgt werden darf, ist – gerade in seiner lateinischen Form »ne bis in idem« – als bedeutendes (Prozess- bzw Justiz-) Grundrecht weithin bekannt und anerkannt. Während er sich auf nationaler Ebene in der Mehrheit der Rechtsordnungen verbrieft findet, ist die transnationale Dimension des Doppelverfolgungsverbots, also die Sperrwirkung ausländischer Verfolgungshandlungen für inländische Verfahren, noch kaum normiert. Anderes gilt für Europa – oder vielmehr für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie einige weitere europäische Staaten. In diesen nämlich hindern gewisse Verfolgungshandlungen bzw Erledigungsformen der (Justiz-) Behörden eines Staates auch die erneute Verfolgung in einem der übrigen Staaten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich eingehend mit dieser Problematik.
Wohlstrukturiert und übersichtlich aufbereitet gelingt es diesem Werk, den Graben zwischen einer ganzheitlichen und dennoch kompakten Darstellung zu überbrücken. Inhaltlich ist es vor allem für den österreichischen Rechtsanwender von besonderem Interesse.
18.05.2017 - NLMR 2/2017_Sara Grumbach
Das Rezensionswerk ist ein unverzichtbares, hervorragend veranschaulichtes Nachschlagewerk für all jene, die sich mit dem grenzüberschreitenden Auswirkungen des Grundsatzes "ne bis in idem" beschäftigen!
06.12.2017 - ÖZK/ 2017/5 Eduard Paulus
... der lesefreundliche (und daher auch leserfreundliche) Schreibstil des Autors, der es sehr erleichtert, die wesentlichen Inhalte eines jeden Abschnittes sich einzuprägen. Das Buch eignet sich daher nicht nur als Nachschlagewerk, sondern es hat hinsichtlich seines speziellen Themas durchaus Lehrbuchcharakter (und taugt gemäß den Erfahrungen des Rezensenten sogar zur entspannenden Abendlektüre).
22.11.2018 - JSt 2018/Heft 6, Felix Karl Vogl
... der Materie ist für den Praktiker, der des Öfteren mit grenzüberschreitenden Strafsachen zu tun hat, eine ganz klare Kaufempfehlung auszusprechen.
29.11.2018 - JSt 2018/Heft 6, Felix Karl Vogl
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie