Anne-Sophie Morand
Persönlichkeitsrechtliche Schranken im Sportsponsoring
Broschiert, 14,5 x 20 cm
ISBN 978-3-7097-0133-1
Erscheinungsdatum: 01.01.2014
Lieferbar
inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten
Die wirtschaftlichen Aspekte eines Sponsorings scheinen für den Sport sowie die Wirtschaft auf den ersten Blick verlockend zu sein und für beide Seiten eine Win-win-Situation hervorzurufen. Ohne das Engagement von Sponsoren wäre der Sport jedenfalls nicht so weit entwickelt, wie er sich heute präsentiert. Nichtsdestotrotz ist zweifelhaft, ob sämtliche in der Praxis bekannten Eingriffe in die Persönlichkeit von Sponsoringsubjekten tatsächlich rechtmässig erfolgen. Oftmals werden Persönlichkeitsrechtseingriffe durch Sponsoren sowie durch übergeordnete Verbände ohne grossen Widerstand hingenommen. Mit anderen Worten werden die wirtschaftlichen Aspekte in solchen Fällen den ideellen Werten des Sports vorgezogen. Die Ökonomisierung der Sportseite und die damit einhergehende, gesteigerte Bedeutung des Sportsponsorings führen dabei nicht nur zu einer Weiterentwicklung und Förderung des Sports, sondern auch zu einer Abhängigkeit des Sports gegenüber der Wirtschaft, gar zu einer Überkommerzialisierung des Sports. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin die Frage, ob bzw. inwieweit der zivilrechtliche Persönlichkeitsschutz (insb. Art. 27 und 28 ZGB) im Einzelsportler-, Vereins-, Verbands- und Sporteventssponsoring Schranken setzt. Welche Wirkung die Normen des Persönlichkeitsschutzes im Kontext des Sportsponsorings entfalten, wird im vorliegenden Werk anhand zahlloser Beispiele aufgezeigt.