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Kunst – Gewerbe – Kunstgewerbe

Carmen Simon-Klimbacher

Kunst – Gewerbe – Kunstgewerbe

XVI, 296 Seiten
Broschiert, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-7097-0159-1
Erscheinungsdatum: 13.09.2018
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Der vorliegende Band beschäftigt sich mit der Abgrenzung der Bereiche Kunst und Gewerbe nach der Gewerbeordnung. Dabei werden auch andere Rechtsgebiete berücksichtigt, die eine ähnliche Unterscheidung zwischen künstlerischer und gewerblicher Tätigkeit vornehmen.

Im Zentrum stehen die Begriffe »Kunst« bzw »künstlerische Tätigkeit« als von der GewO normierte Ausnahme vom Gewerbebegriff. Ausgehend von allgemeinen Begriffsbestimmungen der Kunst aus kunstgeschichtlicher und rechtlicher Sicht, dem grundrechtlichen Schutz der Bereiche Kunst und Gewerbe sowie den kompetenzrechtlichen Grundlagen, werden die einschlägigen Vorschri en der GewO sowie weiterer Materiengesetze analysiert. Der Gliederung der unterschiedlichen Kurien zB bei der Künstlersozialversicherung folgend, wird eine Einteilung nach den geläufigen Kategorien »bildende Kunst«, »darstellende Kunst«, »Literatur« und »Musik« vorgenommen. Aus der näheren Betrachtung des Steuerrechts, des Urheberrechts, der Kunstförderungsgesetze und des Künstlersozialversicherungsgesetzes ergeben sich weitere Argumente für die gewerberechtliche Trennung von Kunst und Gewerbe. Da in der gewerberechtlichen Judikatur auf die Vergleichbarkeit von gewerberechtlicher und steuerrechtlicher Abgrenzung hingewiesen wird, erweist sich die Analyse des Steuerrechts als besonders ergiebig, um mit Hilfe der Erkenntnisse aus den anderen Rechtsbereichen genauere Kriterien für die Abgrenzung von Kunst und Gewerbe nach der GewO zu erarbeiten. Ein umfassendes Verzeichnis der Judikatur des k.k. Verwaltungsgerichtshofes, des VwGH, VfGH und OGH sowie der Verwaltungsentscheidungen und Erkenntnisse der Unterinstanzen runden das Werk ab.

 

 

 

 

.. Arbeit füllt eine Lücke ...

... Arbeit füllt eine Lücke in der wirtschaftsrechtlichen Literatur: ... . [...]

Zusammengefasst hat Simon-Klimbacher ein ebenso anspruchsvolles und lesenswertes wie praxistaugliches Werk vorgelegt, dessen Stärken in der verwaltungsrechtlichen Analyse liegen. Die Lektüre des Buches ist nicht zuletzt wegen seines Tiefgangs sowohl Vertretern der Lehre als auch der Rechtspraxis zu empfehlen.


30.11.2020 - JBl 2020, 802 . Heft 11; Thomas Müller
Dr. Carmen Simon-Klimbacher
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