Skip to main content Skip to page footer
Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen Organmitglieder und Abschlussprüfer

Matthias Pendl

Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen Organmitglieder und Abschlussprüfer

XXIV, 358 Seiten
Broschiert, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-7097-0163-8
Erscheinungsdatum: 25.05.2018
Lieferbar
€ 85,00

inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten

Wir liefern nicht selbst aus, sondern leiten Ihre Bestellung an unsere Auslieferung, den Wollzeilenverlag Buchversand, weiter.

 

Die Verfolgung von Schadenersatzansprüchen gegen Organmitglieder und Abschlussprüfer ist in Mode gekommen. Die Furcht vor Inanspruchnahme ist täglicher Begleiter in der Rechtsberatung. Das Gesellschaftsrecht verfügt in diesem Bereich jedoch nicht nur über besondere Haftungsnormen, sondern auch über Sonderverjährungsregeln. Sie lauten im Wesentlichen wie folgt:

Ersatzansprüche verjähren in fünf Jahren.

Die Frage nach dem Beginn dieser Fünfjahresfrist – Kenntnis oder bereits Anspruchsentstehung? – beantwortet das Gesetz nicht. Sie ist hoch umstritten und äußerst brisant, zumal OGH und BGH bei gleichem Wortlaut und identer Herkunft zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen.

Dieses Werk

  • arbeitet die historische Entwicklung der von Deutschland nach Österreich transplantierten Normen auf;
  • vergleicht sie mit den Vorschriften anderer europäischer Rechtsordnungen;
  • analysiert systematische und teleologische Zusammenhänge im modernen Gesellschafts- und Verjährungsrecht;
  • komplettiert die unvollständigen Verjährungsanordnungen;
  • verdichtet die auf vergleichender, verhaltensökonomischer und dogmatischer Ebene gewonnenen Einsichten zu einem schlüssigen System;
  • bedenkt nicht nur den Regelfall, sondern auch Ausnahmekonstellationen wie vorsätzliche Verschleierungen oder Interessenkonflikte; und
  • formuliert rechtspolitische Empfehlungen, die sowohl das allgemeine als auch das gesellschaftsrechtliche Verjährungssystem zu verbessern suchen.
     

 

 

 

 

kurzweilige Darstellung

Neben einer kurzweiligen Darstellung des geradezu unübersichtlichen Meinungsstandes, bei der auch so mancher Widerspruch aufgezeigt wird, zeichnet den Autor aus, dass er zur Problemlösung immer wieder auf das allgemeine Verjährungsrecht des ABGB zurückgreift.


10.09.2019 - JBl 7/2019, Raimund Mandl
Dr. Matthias Pendl
Das Produkt wurde in den Warenkorb gelegt!