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Bauordnung für Wien

Alexander Forster

Bauordnung für Wien

XXVIII, 1340 Seiten
Hardcover, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-7097-0376-2
Erscheinungsdatum: 12.11.2024
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Das Wiener Baurecht zeichnet sich nicht nur durch seine lange Tradition, sondern auch durch seine besondere Komplexität aus. Die Vielschichtigkeit des Gesetzes, spezifische Herausforderungen bei der Regulierung der Bautätigkeit in einer Großstadt und ein fortlaufendes Wechselspiel zwischen Gesetzgebung und Rechtsprechung stellen hohe Anforderungen an die Rechtsanwendung.

In diesem anspruchsvollen Umfeld bietet der neue Kommentar zur Bauordnung für Wien mit seinen über 1300 Seiten an Erläuterungen zu den gesetzlichen Vorgaben (ohne Wiedergabe nicht kommentierter Normtexte) eine sichere und praxisnahe Orientierungshilfe. Neben der aktuellen Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes, des Verfassungsgerichtshofes und des Obersten Gerichtshofes wurde in Bereichen, in denen noch keine höchstgerichtliche Entscheidung vorliegt, auch die Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte erster Instanz – insbesondere des Verwaltungsgerichtes Wien – berücksichtigt.

Eine übersichtliche Gestaltung, zahlreiche Querverweise und ein umfassendes Stichwortverzeichnis sorgen für eine sichere Orientierung in der ausführlichen Kommentierung. Eine Zusammenfassung der Novellierungen der einzelnen Bestimmungen seit dem Jahr 1930 und weiterführende Literaturnachweise bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Vertiefung.

 

 

 

 

... übersichtlich strukturiert und gelettert fällt der Zugang zum Baurecht nochmals um ein paar Grad leichter aus!

 

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Vieles erhellt sich erst aus den systematischen Zusammenhängen, den Gesetzesmaterialien und der Judikatur der Gerichte. Es ist somit Anspruch dieses Kommentars, Ratsuchenden einen Ariadnefaden durch das Labyrinth der wr BauO in die Hand zu geben. Dabei kann die Kommentierung vielfach – wie den über 6000 Fußnoten zu entnehmen ist – auf den bereits vorliegenden Kommentaren der Konkurrenz aufbauen. Auf den Schultern dieser Kommentare kann Forster jedoch den Blick auf die Rechtsmaterie vielfach noch etwas erweitern. Überall dort, wo noch keine Rechtsprechung der Höchstgerichte vorliegt, bezieht er zudem auch die wichtigsten Judikaturlinien mit ein, die sich vorläufig auf landesverwaltungsgerichtlicher Ebene etabliert haben. Weiters geht Forster – wissenschaftlich geschult als früherer Assistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und verfassungsrechtlicher Mitarbeiter am VfGH – an zahlreichen Stellen auch auf bislang offene Rechtsfragen ein. Besonders hervorgehoben sei, dass dieser Kommentar zudem von Verlagsseite erstklassig gestaltet worden ist. Jan Sramek hat es verstanden, den reichen Wissensschatz dieses Kommentar in kongenialem Layout zu fassen. So übersichtlich strukturiert und gelettert fällt der Zugang zum Baurecht nochmal um ein paar Grad leichter aus!


19.02.2026 - bbl, 2025/Heft 3 Juni, Karim Giese, S 136
... bemerkenswertes Werk der Kommentarliteratur ...

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Die Kommentierung ist insofern primär für den mit Fragen der Wiener Bauordnung befassten Juristen, der sich möglichst vollständig über die Hintergründe der einzelnen Bestimmungen und die dazu ergangene Rsp des VwGH informieren möchte, von Bedeutung. Für diesen bietet das Werk eine gleichermaßen detailreiche wie übersichtliche Darstellung. Eingegangen wird auch vielfach auf die Entstehungsgeschichte der Regelungen und die Erläuterungen in den Gesetzesmaterialien.

Zu den einzelnen Paragraphen ist eine Chronologie der Novellierungen angefügt, die eine Nachvollziehung der Rechtslage für verschiedene bestimmte Zeitpunkte erleichtert. Gerade im Baurecht ist dies im Hinblick auf die in vielen Fällen gegebene Maßgeblichkeit der Rechtslage zu einem bestimmten Zeitpunkt von eminenter Bedeutung.

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Die Stärke der Kommentierung liegt in der übersichtlichen Gliederung und dem logischen Aufbau der Darstellung. Damit wird das Ziel der Aufbereitung der höchstgerichtlichen Rsp zur WBO in hervorragender Weise erreicht. So erlauben zumeist schon die Überschriften zu den einzelnen Abschnitten eine gute Orientierung über den Inhalt und die Bedeutung der jeweiligen Bestimmung (vgl etwa die Ausführungen zu § 134 WBO betreffend die Parteistellung im Baubewilligungsverfahren oder zu § 81 WBO betreffend die Gebäudehöhe und Gebäudeumrisse).

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Wer mit dem Wiener Baurecht konfrontiert ist, kommt am „Forster“ nicht mehr vorbei. Und wer sich über die Rsp des VwGH zu allgemeinen Fragen des Baurechts orientieren will, ist ebenfalls hervorragend bedient.


19.02.2026 - ZfV, 3/2025, Martin Köhler, S 260 f
Dr. Alexander Forster

Richter am Verwaltungsgericht Wien

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