Brigitta Jud • Walter H. Rechberger • Gerte Reichelt (Hrsg)
Kollisionsrecht in der Europäischen Union
Broschiert, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-902638-01-4
Erscheinungsdatum: 20.06.2008
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Die Integration der Europäischen Union schreitet voran. Stand bis vor kurzem der Binnenmarkt im Zentrum, tritt zunehmend der Unionsbürger als Person und nicht nur als Konsument in den Vordergrund. Damit wird die »Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen« zu einer eigenen Unionspolitik, auch wenn die diesbezüglichen Kompetenzen nach wie vor auf Zivilsachen »mit grenzüberschreitenden Bezügen« beschränkt sind.
Neben grundlegenden Fragestellungen zur Kodifikation des europäischen Kollisionsrechts, insbesondere eines Allgemeinen Teiles, behandelt dieses Werk unmittelbar praxisrelevante Themen des geplanten »Europäischen Erbraums« wie den Europäischen Erbschein oder das Europäische Testamentsregister.
Themen und Fragestellungen
- Allgemeiner Teil eines EU Kollisionsrechts
- Die kollisionsrechtliche Parteienautonomie
- Kodifikation des EU-IPR
- Kollisionsrecht für Dienstleistungen
- Europäische Zuständigkeit in Erbsachen
- Der Europäische Erbschein
- Das Europäische Testamentsregister
- Internationale Zuständigkeitsordnung in Verlassenschaftssachen
- Zivilrecht und Zivilverfahrensrecht im Rahmen der EU-Reform
Mit Beiträgen von
Christian Baldus & Lena Kunz • Ulrich Haas • Erik Jayme • Christian Kohler • Karl F. Kreuzer • Fabio Padovini • Walter H. Rechberger & Theresia Schur • Martin Schmidt-Kessel • Kurt Siehr
"...Für jeden, der über den gegenwärtigen Stand der Diskussion und der künftigen Entwicklung des geplanten einheitlichen europäischen Rechtsraums interessiert ist, gewährt dieser Band informative und hoch aktuelle Einblicke."
19.02.2009 - Österreichisches Anwaltsblatt, Peter Csoklich
...Eignet sich hervorragend für die vertiefende Lektüre zur europäischen Rechtsvereinheitlichung und zu Rechtsfragen des Erbrechts in Europa.
23.11.2010 - Forderungseintreiben.at
Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft, Universität Heidelberg.
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft, Karl Ruprechts-Universität Heidelberg.
ist Professor an der Universität Zürich und hat dort einen Lehrstuhl für
Zivilverfahrens- und Privatrecht inne.
Erik Jayme, Prof. em. Dr. Dr.h.c. mult., Universität Heidelberg geb. 8.6.1934 in Montréal, Canada Dr. iur. München ( 1961) LL.M. Berkeley, California ( 1966) Habilitation Universität Mainz ( 1969) Wissenschaftlicher Rat und Professor Universität Münster ( 1973) o.ö. Professor Universität München ( 1974- 1983) o.ö. Professor Universität Heidelberg ( 1983 - 2002) seit 2002 Professor emeritus Ehrendoktor der Universitäten Ferrara, Budapest, Porto Alegre (UFRGS), Montpellier und Coimbra Präsident des Institut de Droit International ( 1997-1999) Vizepräsident des Kuratoriums der Haager Akademie für Internationales Recht ( seit 2004), Auswärtiges Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des Istituto Lombardo, des Istituto Veneto, der Accademia Nazionale dei Lincei (Rom), der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Académicien titulaire der Académie Internationale de Droit Comparé( seit 1987) Zahlreiche Schriften zum Internationalen Privatrecht und zum Kunstrecht Ausgewählte Vorträge, die der Verfasser in Wien gehalten hat, erschienen im Verlag Manz 2001 unter dem Titel "Wiener Vorträge" ( Band 8 der Schriftenreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Europarecht heraugegeben von Gerte Reichelt).
Generaldirektor der Direktion Bibliothek, Wissenschaftlicher Dienst und Dokumentation des Gerichtshofes der Europäischen Union; Hon.-Prof. am Europa-Institut der Universität des Saarlandes; Mitglied der Groupe europèen de droit international privé und des Deutschen Rats für Internationales Privatrecht.
Em. Vorstand des Instituts für Rechtsvergleichung an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
O. Univ.-Prof. für Zivilrecht an der juristischen Fakultät der Universität Triest. Rechtsanwalt in Triest.
Institut für Zivilrecht, Universität Wien; Leiterin des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Gesetzgebungspraxis und Rechtsanwendung, Wien.
Institut für Zivilverfahrensrecht, Universität Wien; Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Rechtsvorsorge und Urkundenwesen.
Mitglied der Kommission für Europarecht, IPR und Rechtsvergleichung an der ö. Akademie der Wissenschaften, Wien; Expert consultativ am Institut für die Vereinheitlichung des Privatrechts (UNIDROIT), Rom; Gewähltes Mitglied der Groupe européen de droit international privé (GEDIP), Brüssel; Jean-Monnet Prof. für Europarecht, Universität Wien;Leiterin des Ludwig-Boltzmann-Institut für Europarecht, Wien.
European Legal Studies Institute, Universität Osnabrück.
Mag. Theresia Schur, geboren am 10.Juni 1982 in Salzburg, schloss 2004 das Diplomstudium der Rechtswissenschaften in Wien ab. Nach der Gerichtspraxis im Oberlandesgerichts-sprengel Wien arbeitete sie als Universitätsassistentin am Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien. Derzeit ist die Doktorandin zum Europäischen Zivilverfahrens- und Erbrecht als wissenschaftliche Projektassistentin am Ludwig Boltzmann Institut für Rechtsvorsorge und Urkundenwesen beschäftigt.
emeritierter Professor für Privatrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Zürich; freier Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg.